Sechs Schritte um Ihre Potenz zu steigern

Sechs Schritte zur Steigerung der Potenz

Grundsätzlich sollten Sie bei Potenzschwäche genau überprüfen, ob es sich dabei um die Ursache oder den Nebeneffekt einer anderen Erkrankung handelt. Daher kann es durchaus ratsam sein bei erektiler Dysfunktion – so die korrekte medizinische Bezeichnung für Impotenz – zunächst einen Arzt aufzusuchen. Die Ursachen reichen von einfachem Stress und Überarbeitung bis hin zu übermäßiger Masturbation. Allerdings kann es sich bei Impotenz auch um potenziell lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie arterielle Hypertonie oder Diabetes mellitus handeln. Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt, dass die Erektionsstörungen kein Symptom einer Krankheit sind, sollten Sie bei einem Urologen oder Andrologen feststellen lassen, ob Ihre Potenzschwäche auf die Nebenwirkungen einer Substanz zurückzuführen ist. Dabei sind die wichtigsten Substanzen Antidepressiva und Betablocker. Wenn Sie Wirkstoffe dieser Kategorie nur vorübergehend anwenden, bedarf es keiner weiteren Notwendigkeit einer separaten Impotenzbehandlung. Sofern Sie allerdings dauerhaft einnehmen müssen, sollten Sie sich über spezielle Behandlungsmöglichkeiten informieren und diese auch anwenden.

Internet-Pornografie einschränken

Ein aktuelles Forschungsprogramm zeigt die Auswirkung von Internetpornographie auf die männliche Potenz. Der sogenannte Coolidge-Effekt ist ein Phänomen, bei dem Männer sofort erneutes sexuelles Interesse zeigen, wenn sie einen neuen weiblichen Sexualpartner zu Gesicht bekommen. Dem Gehirn wird vorgegaukelt, dass jetzt sofort wieder sexuelle Aktivität gefordert ist und Männer masturbieren bei jedem neuen Videoclip erneut. Umgekehrt haben sich Partner im realen Leben im Laufe der Zeit zunehmend aneinander „satt gesehen“, was – insbesondere bei jungen Männern – zu erektiler Dysfunktion führen kann. Die Forschung hat herausgefunden, dass dieser Effekt durch Internetpornos noch verstärkt wird. In Zeiten von High-Speed-Internet wird so unbegrenzter Usern so Zugang zu wechselnden virtuellen Sexualpartnern ermöglicht und dem Gehirn vorgegaukelt, dass diese stets in perfekter Sexlaune wären. Dies wiederum führt dazu, dass überschüssiges Dopamin freigesetzt wird, welches den natürlichen Sexual-Sättigungsmechanismus außer Kraft setzt. Fast Food hat übrigens die gleiche Wirkung auf das Gehirn. Dieser Effekt war früher ein evolutionärer Vorteil, wenn Nahrung und Paarungspartner selten waren. Heutzutage ist dies selbstverständlich nicht mehr der Fall. Es wird angenommen, dass dieser Ablauf eine „Erregungsabhängigkeit“ verursacht, die leicht mit Leistungsangst verwechselt werden kann. Männer, die regelmäßige Masturbation und Internet-Pornografie aufgegeben haben, berichten von einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität.

Übung ist die halbe Miete und verbessert die Potenz

Eine gute Herz-Kreislauf-Fitness verbessert auch die Fähigkeit Ihres Körpers, Ihren Penis kräftig zu durchbluten, um die gewünschte Erektion zu verursachen. Abhängig vom Alter, sollten Sie mindestens 1 Stunde am Tag gehen – oder 8.000 Schritte, wenn Sie einen Schrittzähler haben – dies wird auch die Osteoarthritis in Schach halten. Besser ist regelmäßiges aerobes Training mit geringer Belastung, für die Gelenke ist idealerweise Schwimmen am besten Laufen oder Rudern sind zwei- bis dreimal pro Woche anzuraten. Noch effektiver ist Gewichtenheben, hierdurch wird maßgeblich der Testsosteronspielgel verbessert, was übrigens auch Ihrer allgemeinen Gesundheit zuträglich ist. Eine bessere kardiovaskuläre Fitness kann Ihr Leben verlängern und erhöht dessen Qualität.

Vermeiden Sie Aphrodisiaka

Es gibt eine Reihe von natürlichen Aphrodisiaka wie Maca, Yohimbine und Spanish Fly. Diese Substanzen wurden jedoch noch nie erfolgreich am Menschen wissenschaftlich getestet. Produktion und Dosierung sind weitgehend unerforscht, nicht standardisiert und nicht reguliert und daher potentiell gefährlich. Das Experimentieren mit diesen Substanzen geschieht auf eigenes Risiko. Schließlich riskiert man, sexuell erregt zu werden, ohne körperlich in dazu der Lage zu sein, eine Erektion zu haben – ein ziemlich frustrierender Zustand!

Die Praxis des „Edging“

„Edging“ bedeutet, sich ganz bewusst und kontrolliert zum Orgasmus zu bringen. Diese Technik wird Ihnen mehr Kontrolle über Ihre Erektion und Ihren Orgasmus geben. Gleichzeitig bedeutet es ganz einfach, auf den Körper zu hören und zu erkennen, wann du Erektion möglich wird oder ob man kurz vor dem Orgasmus steht. Bei der Edging -Methode für Erektion- und Orgasmuskontrolle geschieht folgendes: Sie sollten sich je nachdem dazu zwinge an etwas anderes zu denken. Idealerweise sollten sich die Gedanken um etwas drehen, das Ihnen ansonsten nicht gerade viel Freude bereitet – so wiederum lässt auch die sexuelle Erregung nach. Im Umkehrschluss funktioniert diese Form der Gedankenkontrolle selbstverständlich auch um sexuell in Stimmung zu kommen. Der Erfolg dieser Denktechnik verschafft Ihnen also eine bessere Kontrolle über die halbbewussten Prozesse die bei der Erektion und beim Orgasmus stattfinden geben. In der Tat schaffen es männliche Pornostars dank dieser Methode ein Shooting zu überstehen und verdienen damit ihren Lebensunterhalt!

Gesunde Ernährung – Dreh- und Angelpunkt für erektile Dysfunktion

Einige Aminosäuren haben eine wissenschaftlich nachgewiesene Potenz steigernde Wirkung. Eine besonders wichtige Rolle spielt Arginin (L-Arginin), das der einzige Vorläufer des Neurotransmitters Stickoxid (NO) ist. NO reguliert die Vaskularität – die Erweiterung der Blutgefäße, einschließlich derjenigen in Ihrem Penis. Viele Studien haben gezeigt, dass Arginin zweifellos hilfreich bei der Lösung von Impotenzproblemen ist. Darüber hinaus können fraglos auch synthetisch hergestellte Produkte wie Sildenafil die erektile Dysfunktion sehr positiv beeinflussen.

 

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