Migräne und Homöopathie – Erfolg versprechend oder Zeitverschwendung?

Während eines akuten Migräneanfalles kann eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln natürlich keinen Erfolg bringen. Das liegt daran, dass diese pflanzlichen Mittel eine geraume Zeit benötigen, um wirken zu können. Wieso Sie als Migränepatient dennoch über eine solche Behandlungsform nachdenken sollen, erfahren Sie hier.

Homöopathie, die sanfte Art zu heilen

Immer mehr Patienten besinnen sich auf die Kraft der Natur und greifen bei Beschwerden zu homöopathischen Mitteln. Die im Handel erhältlichen sogenannten Globuli aktivieren die Selbstheilungskräfte, indem sie das Immunsystem aktivieren und/oder stärken. Studien haben inzwischen bewiesen, dass die Homöopathie wirkt. Aus diesem Grund raten auch immer mehr Schulmediziner zu dieser unterstützenden Form der Behandlung.

Den Fachmann konsultieren

Wenn Sie zu einer vorbeugenden Behandlung rein pflanzliche Stoffe einnehmen möchten, dann sollten Sie einen Fachmann zurate ziehen, denn nur so können Sie die Heilstoffe optimal nutzen. Für eine erfolgreiche Behandlung werden meist mehrere pflanzliche Heilkräuter verwendet, die sich optimaler Weise in ihrer Wirkkraft unterstützen und verstärken.

Heilpflanzen können Sie selbst sammeln oder in getrockneter Form im Internet bestellen. Bei beiden Varianten sollten Sie darauf achten, dass die Heilkräuter eine Bio Qualität aufweisen und frei von Pestiziden und Düngemittel sind. Die Trocknung sollte schonend bei Zimmertemperatur und im Dunkeln erfolgen, dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe enthalten. Wer möchte, kann auch fertige homöopathische Mittel in Form kleiner Kügelchen (Globuli) verwenden. Sie lassen sich leicht dosieren und sind perfekt auf das jeweilige Leiden abgestimmt.

Homöopathie bei Migräne

Wer homöopathische Globuli zur Prophylaxe einsetzen möchte, kann Migräneanfällen vorbeugen. Besonders bewährt haben sich Heilkräuter wie Lindenblüten oder Melisse.
Für die ganzheitliche Wirkung ist es wichtig, im Vorfeld einen Heilpraktiker aufzusuchen. Infrage kommen kann auch ein Schulmediziner mit einer Zusatzausbildung im Bereich der Homöopathie. Dieser hat den Vorteil, dass er sowohl Medikamente für den akuten Migräneanfall verschreiben kann als auch prophylaktisch auf den Krankheitsverlauf einwirken kann. Bei Notfällen hat er ein umfassendes Patientenprofil und kann dementsprechend schnell handeln.

Fazit

Neben der sofortigen Schmerzbehandlung kann die Homöopathie Migräne Patienten zusätzlich helfen, die Anfälle ganz zu vermeiden oder die Schmerzen zumindest abzuschwächen. Durch eine genaue Zusammensetzung der Wirkstoffe wird in vielen Fällen ein dauerhafter Erfolg erzielt. Die Behandlung kann dabei durch bestimmte Heilkräuter erfolgen oder durch anerkannte homöopathische Kügelchen, die Globuli genannt werden. Das jeweilige Globuli muss dabei genau auf jeden Patienten individuell angepasst werden. Ein Heilpraktiker oder Facharzt mit Zusatzausbildung kann helfen, ein effektives Globuli in der optimalen Dosierung zu finden.
Damit die Homöopathie wirken kann, sind verschiedene Faktoren wichtig. Dazu gehören die Auslöser (zum Beispiel bestimmte Lebensmittel, Stress), die Begleiterscheinungen (wie Schwindel und Erbrechen sowie Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen) sowie der genaue Sitz des Schmerzes und die persönlichen Lebensumstände. Eine gesunde Lebensweise kann zusätzlich den Organismus stärken und den lähmenden Kopfschmerzen vorbeugen.

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