Honigmassage

Ursprünglich stammt die Honigmassage aus Tibet und Russland. Sie hat sich seit mehreren Jahrhunderten bewährt. Im Honig sind Inhaltsstoffe, wie etwa Mineralien, Vitamine, Spurenelemente und Enzyme vorhanden. Über die Haut können diese Wirkstoffe in den Körper besser vordringen. Es geht dabei nicht um eine Entspannungsmassage. Bei dieser Massage wird dem entsprechenden Körper einiges abverlangt. Im folgenden Artikel kann man mehr über die Honigmassage nachlesen.

Anwendungsgebiete

Bei der Honigmassage geht es um eine Klopfmassagetechnik, welche erfolgreich gegen Entzündungen, Stoffwechselstörungen und zur Entschlackung des Gewebes angewendet wird. Diese Massagetechnik stärkt das Immunsystem und fördert die Durchblutung. Sämtliche Giftstoffe zieht der Honig aus den Poren. Für die Psyche eignet sich die Honigmassage auch gut. Die Muskeln entspannen sich und werden freier. Bei Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündungen, chronischen Schnupfen, Magen- und Darmproblemen, Rheuma, Allergien, Pilzen, chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen und Depressionen ist diese Massageart ebenso besonders hilfreich. Menschen, deren Rücken behaart ist, sollten sich vor der Behandlung rasieren und darauf einstellen, dass das Massieren nicht schmerzfrei verläuft.

Ablauf der Massage

Diese Massage dauert 30 bis 60 Minuten. Als Erstes legt sich die zu behandelnde Person auf dem Rücken. Dort wird sie mit Honig eingerieben. Oft verwendet man Waldhonig, weil er aus kontrolliertem Anbau erhältlich ist. Vom Masseur wird der Rücken wie ein Pizzateig geknetet. Mit der Massagetechnik regt dieser die Reflexzonen des zu behandelnden Körpers an. Weil der Knetvorgang besonders heftig vonstattengeht, werden abgestorbene Zellen, Schlacken und überschüssige Salze besser ausgeschieden. Bilden sich kleinere und größere Kügelchen beim Massieren, deutet das darauf hin, dass der Körper gerade entschlackt. Sind die Kügelchen weiß, sind nicht viele Schlacken vorhanden. Werden hingegen graue oder gelbe Schlacken ausgeschieden, kommt hier eine wahre Schlackenflut zum Vorschein. Schließlich wäscht der Masseur den Rücken und reibt ihn mit einem milden Öl ein. So trocknet die Haut nach dem Massieren keineswegs aus. Der Rücken fühlt sich nach dieser Behandlung weich und besonders glatt an. Der Patient fühlt sich frei, wie neu geboren und frisch. Damit der Körper regelmäßig von Giftstoffen befreit wird, ist es sinnvoll, diese Massagetechnik einmal monatlich durchführen zu lassen.

Nachwirkungen

In den folgenden 24 Stunden soll der Patient zumindest zwei Liter trinken, damit die Schlacken im Unterhautgewebe ebenso abtransportiert und ausgeschieden werden können. Nach dem Behandeln ist es möglich, dass es zu einer Erstverschlimmerung kommt, wie zum Beispiel Rückenschmerzen. Das zeigt, dass sich der Körper regeneriert. Bei besonders schlanken Personen und sensibler Haut sind ebenso blaue Flecken normal. Am Anfang der Massage besteht die Möglichkeit, dass alte Beschwerden wiederum auftreten, wie etwa chronische Erkrankungen. Das ist allerdings nichts Schlimmes, sondern üblich.

Wann eine Honigmassage nicht angewendet werden soll

Bei Personen, die auf Honig allergisch reagieren, sollte eine Honigmassage nie angewendet werden. Dasselbe gilt bei sämtlichen Hautausschlägen und bei offenen Wunden. Auch eignet sich diese Massagetechnik auf keinen Fall bei Magengeschwüren, Magenblutungen und anderen Blutungen im Körper. Bei Infektionserkrankungen, Thrombose und zu hohem Augendruck ist die Honigmassage ebenso nicht ratsam. Unmittelbar nach einem Schlagfall darf man diese Massage nicht vornehmen.

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