Die Leber: Erkrankungen und warum die Leber unterschätzt wird

Was ist die Leber und welche Aufgabe hat sie? Stellt man diese beiden Fragen, so werden nur wenige Menschen darauf die richtige Antwort geben können. Gleiches gilt auch im Zusammenhang mit Erkrankungen, hier wird die Leber vor allem mit übermäßigen Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Die Leber wird von aufgrund der Unwissenheit zu diesem Organ, von vielen Menschen unterschätzt. Dabei ist sie das größte Organ das wir in unserem Körper haben, größer als das Herz. Hinsichtlich den Aufgaben, so erfüllt die Leber hier gleich mehrere. So steuert sie nicht nur unseren Stoffwechsel, sondern sorgt auch für die Entgiftung. So ist sie für den Abbau aller Schadstoffe im Körper verantwortlich, die wir aufnehmen. Sei es von Medikamenten oder zum Beispiel durch Umwelteinflüsse.

Diese Krankheitsbilder sind möglich

Grundsätzlich ist die Leber ein sehr starkes und widerstandsfähiges Organ. In gewisser Weise kann sich die Leber bei kleineren Verletzungen auch selbst heilen. Doch es gibt eine Reihe von Krankheiten bei der Leber, wo das leider nicht funktioniert. Für den Menschen ist das problematisch, denn wenngleich die Leber ein Organ ist, hat sie keine Nerven, dadurch merken wir selber bei einer Erkrankung erst mal nichts. Einzige Anhaltspunkte die auf eine mögliche Erkrankung der Leber schließen lassen können, sind Einschränkungen bei der Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. Gelegentlich kann es auch zu einem Druckschmerz kommen, den wir aufgrund der Lage der Leber, als Druckschmerz im Oberbauch empfinden können. Grundsätzlich gibt es eine ganze Reihe von möglichen Erkrankungen oder Symptomen die auf eine Erkrankung an der Leber schließen lassen können. So zum Beispiel ein akutes Leberversagen, die Bildung von Tumoren, eine Leberzirrhose, Hepatitis oder die Gelbsucht. Je nach Erkrankung und Fortschreitung, kann eine Erkrankung der Leber lebensgefährlich sein.

So kann sich eine Lebererkrankung bemerkbar machen

Eine der klassischen Erkrankungen an der Leber ist die Gelbsucht. Wobei Erkrankung hier die falsche Bezeichnung ist, vielmehr handelt es sich hier um ein Symptom. Eine Gelbsucht bei einem Menschen kann man sehr leicht erkennen, da die Haut, vor allem aber auch die Lederhaut in den Augen sich gelblich fährt. Die Ausprägung vom gelben Farbton hängt hierbei vom Schweregrad der Erkrankung ab. Leidet man unter Gelbsucht so ist dieses meist ein Indiz auf eine nicht mehr funktionierende oder eingeschränkte Leberfunktion. Den der gelbe Farbton, entsteht durch Ablagerung von Bilirubin, dieses kann von der Leber nicht mehr abgebaut werden. Mittels einer Blutuntersuchung kann man einfach nachweißen, ob die Leber noch funktioniert oder ob es zu Einschränkungen gekommen ist. Das ist nämlich der Fall, wenn bestimmte Eiweiße im Blut nachweisbar sind, die eigentlich von der Leber hätten abgebaut werden müssen. Wie und ob die Leberfunktion wieder hergestellt werden kann, ist abhängig vom Schweregrad der Schädigung. Generell sind die Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen an der Leber sehr vielfältig.

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